Herzlich Willkommen bei der SPD in Überlingen

Lebendige Politik beginnt direkt beim Menschen: In seiner Stadt, seiner Gemeinde, seinem Ortsteil.

Auf diesen Seiten möchten wir, die Sozialdemokraten in Überlingen, uns vorstellen. Erfahren Sie mehr über die Mitglieder des Ortsvorstands, die Arbeit SPD-Fraktion im Gemeinderat und unsere Vertreter in den Ortsteilen.

Wir laden Sie außerdem herzlich ein, uns kennenzulernen! Diskutieren Sie mit uns über aktuelle politische Themen, aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik. In der Regel treffen wir uns mindestens einmal monatlich zu einer öffentlichen Fraktions- und Vorstandssitzung.

Wir freuen uns, mit Ihnen in Kontakt zu treten!

 

 

22.01.2020 in Fraktion

die Fraktion zum Einwohnerantrag - Bauvorhaben Laserklinik

 

Die SPD begrüßt und unterstützt den Einwohnerantrag, für die Gemeinbedarfsfläche unterhalb des Helioskrankenhauses einen Rahmenplan zu erstellen und über die Grundzüge einer städtebaulichen Entwicklung des gesamten Gebiets öffentlich zu diskutieren.

Nach dem Aufstellungsbeschluss des Gemeinderats vom 06.11.2019 für einen vorhabenbezogenen  Bebauungsplan „Ärztehaus/ Bodensee Laserklinik“ hat sich in der Bürgerschaft eine intensive Diskussion über die baulichen Vorstellungen des Vorhabens Laserklinik  Dr. Braun entwickelt. Eine Gruppe Bürger hat einen Einwohnerantrag eingereicht, dessen zulässiger Teil im Gemeinderat beraten wird.

Die SPD begleitet den Entscheidungsprozess durch intensive Gespräche mit den Beteiligten und über Vorschläge sowie Forderungen für das Bebauungsplanverfahren.

Grundsätzlich stehen wir dem Bauvorhaben positiv gegenüber, es haben sich jedoch einige Problemfelder herausgestellt, bei denen gegenüber dem derzeitigen Planungsstand dringende Veränderungen und Weiterentwicklungen vorgenommen werden müssen.

Die geplanten Parkplätze an der Aufkircherstraße erscheinen uns gefährlich für den fließenden Verkehr - sowohl auf der Straße als auch auf dem Gehweg. Die Zurückversetzung des Gebäudes auf der Nord- und Westseite   um 1 – 2 Meter würde hier eine erhebliche Entspannung bringen. Das Gebäude sollte um mindestens 60 cm tiefer gelegt und alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die Gebäudehöhe zu verringern. Im Interesse der Anwohner muss die Klimaanlage des Klinikprojekts während ihrer gesamten Laufzeit lautlos funktionieren. Die geplante Werbefläche ist deutlich zu verringern.

Die genannten Punkte und die bereits heftige Diskussion über das Vorhaben machen deutlich, dass die konkrete Gefahr besteht, dass ein Einzelprojekt für die gesamte städtebauliche Entwicklung des Gebiets Vorgaben und Präjudizien schafft, auf die sich künftige Bauherren und Projektplaner berufen werden. Deshalb muss zuerst eine grundsätzliche öffentliche Diskussion über die städtebauliche Entwicklung des Stadteingangs an der Aufkircherstraße geführt werden.

Daneben ist für die SPD ein Punkt von besonderer Bedeutung! Private Wohnungsbebauung ist einem Klinikfunktionsbau grundsätzlich fremd. Die in dem bisherigen Planungsentwurf enthaltenen fünf frei verfügbaren Wohneinheiten im Dachbereich stellen weder Gemeinbedarfsflächen für Gebäude mit medizinischer Nutzung dar noch sind sie für die Funktionsfähigkeit des Gebäudes erforderlich. Der in ihrer Genehmigung liegende erhebliche finanzielle Gewinn für den Bauherren könnte allenfalls dadurch gerechtfertigt werden, dass diese Wohnungen – wie es der Bauherr selbst dargestellt hat – wie Werkswohnungen ausschließlich zur Benutzung für Klinikpersonal eingesetzt werden. Dazu muss nach unserer Überzeugung in dem begleitend zu schließenden städtebaulichen  Erschließungsvertrag  mit dem Bauherren eine öffentlich-rechtliche Baulast über das Maß der tatsächlichen baulichen Nutzung vereinbart werden.

Die SPD-Stadträte Manuel Wilkendorf, Udo Pursche, Michael Wilkendorf

17.12.2019 in Fraktion

Die letzte Gemeinderatssitzung ...

 

Am 18.12.2019 findet die letzte Sitzung im Gemeinderat in Überlingen statt. Auch am Ende des Jahres stehen nochmals wichtige Themen an: So wird die Fraktion der SPD dem vorgelegten Haushaltsplan der Stadt zustimmen. Dieser enthält sowohl die notwendigen Ausgaben. Die Gemeinderäte der SPD bedauern jedoch, dass es keine Spielräume für freiwillige Leistungen im Bereich Bildung und Soziales vorhanden sind. Trotzdem konnten auch mit den Stimmen der SPD-Fraktion Gelder für die Behebung der Raumnot in der Wiestorschule in der Planung vorgezogen werden.

Beraten wird auch der Neubau „Ecke Waldhorn-/Lippertsreuterstraße“, also das Bauvorhaben der Volksbank, dass von den SPD-Stadträten sowohl wohlwollend als auch kritisch begleitet wird. Die SPD-Fraktion sieht hier allerdings noch in Teilbereichen Veränderungsbedarf.

Dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan „Obere St. Leonhardstraße“ werden die SPD-Stadträte nicht zustimmen. Einen akuten Bedarf kann die Fraktion nicht erkennen, außerdem wird das „beschleunigte Verfahren“ – also der Verzicht auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung – grundsätzlich in diesem sensiblen Gebiet abgelehnt. Sollte es jemals zu einer Bebauung dort kommen, dann nur entlang der Rauensteinstraße im Rahmen des sozialen Mietwohnungsbaus. Die SPD bleibt hier also konsequent bei Ihrer Haltung von 2012.

11.12.2019 in Pressemitteilungen von SPD Bodenseekreis

SPD-Kreistagsfraktion drängt auf eine ÖPNV-Offensive im Bodenseekreis

 

Zu Recht werde von Experten darauf hingewiesen, dass vor Einführung eines Jahrestickets, wie es beispielsweise in Vorarlberg der Fall ist, zunächst das ÖPNV-Angebot deutlich verbessert werden müsse, stellt Kreisrätin Britta Wagner fest. Deshalb beantrage die SPD-Kreistagsfraktion, einen Stufenplan für den Ausbau des ÖPNV zu erarbeiten, mit Vorschlägen, wie die Fahrgastzahlen erhöht und eine gleichmäßigere Auslastung der Busse über den Tag erreicht werden kann. Nach Auffassung der SPD soll die Kreisverwaltung in Zusammenarbeit mit bodo dafür ein Umsetzungskonzept erarbeiten.

06.12.2019 in Kreisverband von SPD Bodenseekreis

Kreis-SPD im Gespräch mit anthroposopischen Einrichtungen im Bodenseekreis

 
Die Kreis-SPD im Gespräch mit der Regionalgruppe der anthroposophischen Träger für Heilpädagogik und Sozialtherapie

Träger sehen Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes

Röver sieht Landesregierung in der Pflicht zu Handeln

Auf Einladung der anthroposophischen Träger der Behindertenhilfe im Bodenseekreis hat sich die SPD am Montag mit dem Bundesteilhabegesetz (BTHG) befasst. In einem fast zweistündigen Gespräch erörterten Rainer Röver, Vorsitzender der Kreis-SPD und Norbert Zeller, Fraktionsvorsitzender im Kreistag mit den Verantwortlichen die Probleme, die sich konkret vor Ort bei der Umsetzung ergeben. Das BTHG, schilderte Röver, sei notwendig gewesen, um die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Deshalb sei es der Koalition in Berlin darum gegangen, statt Fallpauschalen jeden Menschen einzeln zu betrachten und individuell zu fördern.

 

06.12.2019 in Kreisverband von SPD Bodenseekreis

SPD am Bodensee fordert vor Parteitag Zusammenhalt gegen unanständige Union

 

Genossen wollen Verbesserungen bei Klimaschutz, Mindestlohn und Investitionen

Der Kreisvorstand der SPD im Bodenseekreis hat auf seiner Vorstandssitzung am gestrigen Dienstag das klare Ergebnis der Mitgliederbefragung zum Parteivorsitz begrüßt. „Wir freuen uns, dass mit Saskia Esken eine Vorsitzende aus Baden-Württemberg kommt, und sehen in der Neuausrichtung unserer Partei eine Chance. Egal, wen der Einzelne im Wahlkampf um die Parteispitze unterstützt hat: dem neuen Führungsduo gilt unsere Solidarität. Wir begrüßen deshalb auch ihre Ankündigung, mit der Union über neue Maßnahmen sprechen zu wollen.“ erklärt Rainer Röver, Chef der Kreis-SPD. „Es braucht Gespräche, wie beim Klimapaket, bei der sich abschwächenden Konjunktur und beim Mindestlohn, gerade auch im Hinblick auf die Altersarmut, nachgebessert werden kann. Dem darf sich die Union nicht entziehen, schließlich hat sie der Revisionsklausel im letzten Jahr selbst zugestimmt.“, so Röver. Die Kreis-SPD hatte bereits in einer eigenen Resolution ambitioniertere Ziele, z.B. bei der CO2-Bepreisung im Klimapaket gefordert. Auch der SPD Landesverband hatte hierzu auf seinem letzten Parteitag einen Beschluss gefasst.

 

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