Klarstellung zum Südkurierartikel vom 11.03.2021

Veröffentlicht am 11.03.2021 in Aktuelles

Wir nehmen das Virus ernst, wir nehmen v.a. auch die Auswirkungen der Pandemie ernst und wir nehmen eine seit Jahren stattfindene  und die sich im letzten Jahr noch verstärkende Politik-, Politiker_innen-  und Parteienverdrossenheit sehr ernst.

Wir sind beim Aufhängen der Wahlplakate angesprochen worden, ob uns eigentlich klar wäre, was hier los sei (Schulen sind geschlossen u.s.w.) und wir würden so tun, als ob nichts wäre und diesen Wahlkampf durchführen. Er ginge nicht zur Wahl!

Unsere Antwort: Nein, wir tun nicht so, als ob alles normal sei und gerade jetzt wäre eine gute Regierung wichtig! Jeder Nichtwähler stärkt demokratiefeindliche Parteien.

Deshalb ist Wahlkampf bis zum letzten Tag wichtig! Auch wenn schon viele Wähler per Briefwahl gewählt haben, gilt es doch jeden zu motivieren, von seinem wichtigen Wahlrecht Gebrauch zu machen!

Was ist jetzt die Situation auf der Hofstatt…..

Erstens: Wenn sich jeder korrekt verhalten würde, wäre es wohl gut möglich, die Hygienevorschriften einzuhalten…..Die  Problemlage: es "menschelt" halt wie überall und unser schönes Überlingen zieht für eine Pandemie eigentlich zu viele Menschen an. Und hier ist der zitierte Satz: "Es kommt  auf jeden Einzelnen an" - damit weniger Menschen sterben, Kitas und Schulen wieder normal öffnen, Betriebe wieder Geld verdienen können und Menschen arbeiten! Last but not least möchten wir in Überlingen in 4 Wochen unsere Landesgartenschau eröffnen!

Zweitens: wie soll der Bürger verstehen, warum eine "quasi Versammlung" auf der Hofstatt von Parteien erlaubt ist, von Hänsele auf der Hofstatt oder Gemeinderäten in der Gartenstraße aber nicht?  Warum darf ein Kaffee to go nicht vor der Ausgabestelle verzehrt werden, das Wahlprogramm darf aber vor der Ausgabestelle diskutiert werden. Wie ist danach die Nachverfolgung gewährleistet? Wir stehen zu der Verordnung, dass das hier nicht falsch verstanden wird – aber auch zur Stringenz!

Unser Verzicht soll sichtbar machen, dass wir zuhören und Solidarität in der Krise nur durch Taten erfolgreich sein kann!

 
 

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