16.07.2014 in Aktuelles

Spendenübergabe an die Brandopfer der Jakob-Kessinring-Straße

 

Die von Frau Schuster und der SPD ins Leben gerufene Spendenaktion zugunsten der vom Brand in der Jakob-Kessenring-Straße betroffenen Mieter ist beendet. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben auf das Konto des Diakonischen Werkes kleinere und größere Beträge überwiesen. Am 10. Juli konnte nun der Diakonie-Geschäftsführer Udo Pursche zusammen mit der Initiatorin der Aktion, Sonja Schuster, den 3 betroffenen die Spenden in Höhe von insgesamt 1.200 Euro überreichen. Damit kann ein kleiner Teil des Verlustes abgedeckt werden, den das junge Paar und der ältere Herr durch den Brand erlitten haben. „Jetzt fehlt uns nur noch eine Wohnung, damit wir wieder zusammen wohnen können“, so die junge Frau, die seit dem Brand von ihrem Freund getrennt leben muss.

27.05.2014 in Aktuelles

Mahnwache auf der Hofstatt

 

Fast zeitgleich mit dem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Erdogan in Köln trafen sich auf der Überlinger Hofstatt rund 60 Menschen zu einer Mahnwache, zwei Drittel davon türkische und türkischstämmige Überlinger. Sie nahmen sich an den Händen und bildeten einen Kreis um ein symbolisches Herz, in dem schwarze Silhouetten an die über 300 Opfer des Bergwerksunglücks von Soma erinnerten. Bergwerkshelme waren mit roten Nelken als traditionellem Freiheitssymbol der Arbeiterklasse geschmückt. Die stumme Mahnung war gleichzeitig auch ein Protest gegen das Verhalten von Erdogan gegenüber den protestierenden Angehörigen der Opfer und gegen seinen Auftritt in Köln, wie Hatice Cosar-Weißenborn erklärte. Sie hatte die Mahnwache gemeinsam mit Sevda Unger, Nurten Arslan und dem SPD-Ortsverein organisiert. Entstanden war die Idee beim Besuch der Sozialdemokraten beim Türkischen Arbeitnehmerverein vor wenigen Tagen.

Artikel: Baur

21.05.2014 in Aktuelles

Gedenken an die Opfer des Grubenunglücks

 

SPD Überlingen lädt ein:

Gedenkstunde für die Opfer des Grubenunglücks in der Türkei

Das Schicksal der Menschen macht uns sehr betroffen. Viele Kinder haben ihren Vater verloren und   benötigen dringend unsere Unterstützung.

Wir möchten ein Zeichen der Menschlichkeit setzen und für die Verstorbenen des tragischen Grubenunglücks in der Türkei eine Gedenkstunde halten.

Wir treffen uns dazu am

Samstag, 24. Mai 2014 um 16.00 Uhr

auf der Hofstatt Überlingen

Bitte zeigen Sie sich solidarisch mit den Hinterbliebenen und Opfern und nehmen Sie an der Gedenkstunde teil.

Wenn wir auch nichts ungeschehen machen können, so sollten wir doch diesen Menschen zeigen, dass wir mit ihnen fühlen.

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme.

SPD Überlingen

20.05.2014 in Aktuelles

Interkultureller Gedankenaustausch

 

Interkultureller Gedankenaustausch mit türkischen Mitbürgern

Eine sehr interessante und anregende Gesprächsrunde tat sich für die SPD-Kandidaten am vergangenen Freitag bei der interkulturellen Begegnung mit Mitgliedern des Türkischen Arbeitnehmervereins in deren Haus in der Schlachthausstraße auf.

Wie schwierig sich der Wunsch nach Integration für die türkische Bevölkerung in Überlingen gestaltet, wurde im Laufe der Diskussion immer wieder deutlich. „Sich die eigene Identität zu bewahren, aber miteinander zu leben, lässt sich oftmals nicht zufriedenstellend realisieren und hinterlässt ein Gefühl der Ungleichbehandlung“, bedauerte Ahmed Celik, Vorsitzender des Vereins, und führte mehrere Beispiele an. So habe z. B. die Stadt Überlingen eine türkische Familie abgewiesen, die wegen Schimmelbefall ihrer Wohnung und der daraus resultierenden Erkrankung ihrer Kinder eine neue Bleibe suchte. Man sei auf die Warteliste für städtische Wohnung verwiesen worden, von denen die meisten aber erst renoviert werden müssten. Auf den Hinweis einer leerstehenden und bewohnbaren städtischen Wohnung sei man bei der Stadt nicht eingegangen, ebenso wenig auf den Vorschlag, die Renovierung auch selbst übernehmen zu wollen. Angesichts dieser Dringlichkeit bot ihm ein Kandidat Hilfestellung beim Behördengang an.

Unverständlich sei auch, dass die Stadt Überlingen den Wunsch nach eigenen großen Räumlichkeiten bisher ignoriert habe, so Celik. Der Folklore-Verein müsse daher in eine Halle in Uhldingen zum Training ausweichen.

Ein anwesender Lehrer, der als Muttersprachler türkische Kinder in zehn Schulen des Bodenseekreises unterrichtet, wünschte sich mehr Unterstützung seitens der hiesigen Rektoren.

Die Diskussion war jedoch nicht nur von Klagen geprägt, sondern ließ auch genügend Raum für positiven Gedankenaustausch. Man empfand seitens der türkischen Mitbürger große Dankbarkeit für den Einsatz der SPD zur Ermöglichung der doppelten Staatsbürgerschaft und berichtete u. a. auch über gute Erfahrungen bei der Versorgung, z. B. im Krankenhaus.

Die neue Moschee, die man eventuell in Eigenarbeit selbst errichten wolle, stünde allen muslimischen Gläubigen als Gebetsort offen. Hier schlugen die SPD-Kandidaten zwei mögliche Standorte vor, die aber noch verhandelt und konkretisiert werden müssen.

„Einen  „Tag der offenen Tür“ anzubieten, birgt die Chance, die Berührungsängste der Überlinger Bürger zu mildern“, so der Vorschlag eines Kandidaten.

Reinhold Staiger

Medienreferent

SPD-Ortsverein Überlingen

20.05.2014 in Aktuelles

Fazit des Wahlkampfes

 

Fazit des Wahlkampfes: Aufschlussreich, informativ, interessant

Wo drückt der Schuh?“ – mehr als man denkt! Am Infostand auf dem Wochenmarkt und bei den bisherigen Informationsveranstaltungen der SPD-Gemeinderatskandidaten in der Kernstadt und in den Teilorten Goldbach, Deisendorf, Lippertsreute, Bonndorf und Hödingen  wurde das öffentliche Interesse und die Antwort auf Fragen der Bürgerschaft zur zukünftigen Stadtentwicklung immer wieder mehr als deutlich. Das Thema „Verkehrswegenetz“ zog sich überall als „roter Faden“ durch die zahlreichen Diskussionen, an denen sich die Bürgerinnen und Bürgern rege beteiligten, Antworten erwarteten, aber auch Anregungen und Wünsche einbrachten. Vor allem in den Teilorten, aber auch in der Kernstadt fordert man den Ausbau der Verkehrsanbindungen, z. B. mehr Haltestellen und bessere Stadtbuslinien-Führung. Es wurde angeregt, einen Drei-Stunden-Takt einzuführen, um die Mobilität auch in ländlichen Gebieten durch öffentliche Verkehrsmittel zu erweitern. Habe man die Möglichkeit, das Auto dadurch für Einkäufe in der Stadt öfters in der Garage zu lassen, wäre dies doch auch ein kleiner Beitrag des Einzelnen zur Nachhaltigkeit für weitere Generationen, so ein kritischer Bürger. Zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt wurde seitens der Bürger immer wieder die Forderung laut, dass dies nicht zu Gunsten einer Grabentrasse geschehen müsse. Alternativen wären Tempo 10 und mehr stadtnahe Parkmöglichkeiten. Im Hinblick auf die Landesgartenschau wurde mehrfach geäußert, dass es sinnvoll sei, den Stadtgraben bis zum Mantelhafen begehbar zu machen.

Kernthema in Deisendorf ist derzeit die Erweiterung des Gemeinschaftshauses, dem auch Pläne für die Verlagerung in einen Neubau in der Ortsmitte entgegenstehen. Man befürworte aber bewusst den Anbau an der Alten Schule, da die Lärmbelästigung innerorts zum Problem werden könne. Was sowohl in Deisendorf als auch Lippertsreute bemängelt wurde, sind die bürokratischen Hürden, die die Spontanität des ehrenamtlichen Engagements immer wieder eingrenzten. So dürften z. B. anfallende Mäharbeiten in Lippertsreute aus Haftungsgründen nur durch Mitarbeiter des Bauhofs ausgeführt werden.  „Mähen entlang der Wanderwege oder auch das Mülleinsammeln auf einem Vorplatz  werden  so viel zeit- und kostenaufwendiger“, bedauerte Ortsvorsteher Gottfried Mayer. Diese bürokratische Langatmigkeit kritisiert man auch in Bonndorf. Hier habe sich der Ortschaftsrat für eine Beteiligung am Europäischen Förderkonzept für den ländlichen Raum ausgesprochen, die Genehmigung des dafür vorausgesetzten neuen Flächennutzungsplans stünde an. Ebenso erhoffe man sich nun schnelle Unterstützung seitens der Stadt bei der Ausweisung eines neuen Wohngebietes, so ein Mitglied des Ortschaftsrats. Unmut regte sich auch wegen des immer noch nicht  realisierten Vollsortimenters am Schättlisberg. Auch in Goldbach und Hödingen war die fehlende  Nahversorgung ein wichtiges Thema und erregte die Gemüter. Dass die Realisierung – voraussichtlich im Jahr 2015 – kein leeres Versprechen bliebe, dafür wolle man sich seitens der SPD weiterhin stark machen und nicht locker lassen, so ein Kandidat.  

Ein Bürger in Hödingen regte an, die Möglichkeit eines Anrufsammeltaxis zu überdenken,  wie es in Nesselwangen schon mit gutem Erfolg angenommen wurde. Mit dieser bedarfsorientieren Mobilität Richtung Stadt könne eine hilfreiche Alternative zu den unzureichenden Busanbindungen geschaffen werden.

Am Info-Stand an den letzten zwei Marktwochenenden waren es vor allem junge Familien, die sich u. a. darüber informierten, wie bezahlbarer Wohnraums geschaffen werden solle. 

Wo die Bürgerinnen und Bürger aus Nußdorf,  Bambergen und Nesselwangen bei den Informationsveranstaltungen in dieser Woche „der Schuh drückte“, dem stand leider der Redaktionsschluss am Montag entgegen.

Reinhold Staiger

Medienreferent

SPD-Ortsverein Überling

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22.03.2019 - 22.03.2019 Jahreshauptversammlung der SPD Überlingen

09.04.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr SPD vor Ort in Bonndorf
anschließend: Gemeinsame Sitzung der Gemeinderatsfraktion und des Ortsvorstands der SPD Überlingen. I …

14.05.2019, 19:00 Uhr - 21:00 Uhr Fraktions- und Vorstandssitzung
Gemeinsame Sitzung der Gemeinderatsfraktion und des Ortsvorstands der SPD Überlingen. Interessierte Bürger*innen …

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